MENGEN

Starker Auftritt in Mengen

Platz 3 bei den Hallenkreismeisterschaften in Mengen

Zu den diesjährigen Hallenkreismeisterschaften des Landkreises Sigmaringen schickte der Sportclub eine ganz junge Truppe ins Rennen. Der Großteil des Pfullendorfer Kaders bestand aus A-Junioren, die durch die im Sommer entwachsenen Jugendspieler des Jahrgangs 2000 und Samuel Peter aus der Verbandsliga-Elf ergänzt wurden. Betreut wurde die Auswahl von Giovanni Varlese, dem Assistenztrainer der Pfullendorfer U19.

Zu Beginn der Vorrunde am Samstag brauchten die Linzgauer etwas, um sich zu finden. Dabei meinte es der Spielplan in der Hammergruppe zunächst nicht gut mit den Pfullendorfer Jungspunden. In Gruppe D traf man unter anderem auf Titelverteidiger SV Hohentengen und eine routinierte Auswahl des Landesligisten FC Ostrach. Der Start verlief gegen Vorjahressieger SV Hohentengen eher stottrig. Zwar hatten die Rot-Weißen in der Mengener Ablachhalle mehr Ballbesitz, die Treffer aber machte der Bezirksligist. Der SCP unterlag knapp mit 1:2.

Wesentlich leichter sollte sich die Pfullendorfer Auswahl gegen die Kreisligisten SV Herbertingen (6:1) und den SV Ölkofen (10:0) tun. Im abschließenden Vorrundenspiel ging es gegen Ostrach II, das mit einem erfahrenen Team aus langjährigen Landesligakickern antrat. Auch hier präsentierten sich die Südbadener spielerisch stark verbessert zum Auftaktspiel gegen Hohentengen und ärgerten den Landesligisten gewaltig. Am Ende hieß es 1:1, der SCP qualifizierte sich als Gruppendritter für die nächste Runde.

Weiter ging es somit am Sonntag in der Zwischenrundengruppe B, wo die Pfullendorfer zunächst den SC Türkiyemspor Saulgau mit 4:0 abfertigten, um sich dann im zweiten und letzten Zwischenrundenspiel mit dem FC Ostrach I zu duellieren. Diesmal trafen die Pfullendorfer auf eine „junge Elf“ der Zebras. In einem torreichen Spiel gelang dem SCP kurz vor Schluss der 3:3-Ausgleichstreffer, womit sich die Varlese-Elf den Gruppensieg sicherte und damit dem FC Mengen im Viertelfinale aus dem Weg ging. Stattdessen ging es gegen dessen Kreisliga B-Mannschaft, den FC Mengen II.

Das Viertelfinalspiel begannen beide Teams eher vorsichtig, die Konkurrenten waren bedacht wenig Fehler zu machen. Am Ende setzten sich die spielerisch überlegenen Pfullendorfer mit 2:1 gegen den FC Mengen II durch.

Somit gab es im Halbfinale das Wiedersehen mit Vorjahressieger SV Hohentengen, dem die Linzgauer in der Vorrunde nur unglücklich unterlegen waren. Doch diesmal war die SCP-Auswahl spielerisch reifer, erarbeitete sich reihenweise Chancen, verpasste jedoch den Sack vorzeitig zuzumachen und fing sich dann 50 Sekunden vor Schluss den 1:1-Ausgleichstreffer, der den Bezirksligisten förmlich ist Zehnmeterschießen „rettete.“ Das entwickelte sich zum einen wahren Krimi, bei dem Pfullendorfs Torhüter Ronny Klockner seine Elf immer wieder im Spiel hielt. Schlussendlich sollte es jedoch nicht für den Finaleinzug reichen, der Titelverteidiger zeigte die besseren Nerven und gewann mit 3:2.

So blieb der Varlese-Mannschaft nur das „kleine Finale“, das Spiel um den dritten Platz. Dort hieß der Gegner Sportfreunde Hundersingen, einen Bezirksligisten, der seit Jahren zu den stärksten Hallenmannschaften im Kreis zählt. Zweimal ging der SCP in Führung, zweimal konnten die Sportfreunde ausgleichen. Sekunden vor Schluss entschieden die Pfullendorfer dann doch das kleine Finale durch einen Treffer von Samuel Peter für sich und sicherten sich damit den dritten Platz der diesjährigen Fußball-Hallenkreismeisterschaften. Den Titel holte Landesligisten FC Mengen, der sich im Endspiel knapp mit 1:0 durchsetze.

Auch wenn am Ende der FC Mengen den Siegerpokal hochstemmen durfte, war der dritte Platz für die jungen Pfullendorfer Mannschaft mehr als nur ein schwacher Trost. Vielmehr stellte die blutjunge SCP-Auswahl mit ihrem technisch sauberen und taktisch gepflegten Fußball eine absolute Bereicherung für das Turnier dar, das in den letzten Jahren qualitativ doch zusehends gelitten hatte. Beim Sportclub passte die Mischung, einzig die logischerweise fehlende Untererfahrenheit und damit verbundene Kaltschnäuzigkeit war der Varlese-Auswahl an diesem Januarwochenende etwas abhandengekommen. Aus diesen Rückschlägen gilt es zu lernen, denn die Zukunft gehört ganz klar der Jugend.

 

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