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SCP will Heimserie ausbauen

Gegner gut in Form

Verbandsliga, 8. Spieltag: SC Pfullendorf - 1. SV Mörsch

Der SC Pfullendorf empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) den 1. SV Mörsch in der Geberit-Arena.

Sieben Spieltage liegen bereits hinter den Teams in der Verbandsliga Südbaden. Wie erwartet gestaltet sich das Leistungsniveau des Klassements zu Herbstbeginn immer noch ausgeglichen. An jedem Spieltag gibt es im südbadischen Oberhaus überraschende Resultate, jeder kann jeden schlagen.

Die Konstanz ist auch für den Sportclub Pfullendorf eines der größten Probleme. Während die Linzgauer auf heimischem Terrain überzeugen konnten und in den drei Heimpartien die volle Punktausbeute im Tiefental einfuhren, warten die Rot-Weißen in der Fremde immer noch auf den ersten Dreier. Auch im vierten Auswärtsspiel der Saison gab es für die Mannen um Kapitän Sebastian Willibald am Kaiserstuhl beim SV Endingen nur ein 2:2. "Wir waren gegen Endingen physisch nicht ganz auf der Höhe, haben irgendwie schwerfällig und nicht spritzig gewirkt. Trotzdem hätten wir dieses Spiel eigentlich gewinnen müssen", lautet Sijarics Einschätzung zum Remis. Es war bereits die dritte Pfullendorfer Punkteteilung in den vier Gastspielen. Zum Vergleich: In der vergangenen kompletten letzten Spielzeit teilten sich die Linzgauer nur dreimal die Punkte.

Großen Schwankungen ist auch der kommende Gegner 1. SV Mörsch erlegen. Das Team aus Rheinstetten, vor den Toren von Karlsruhe liegend, galt zu Saisonbeginn schon als Schießbude der Liga, nachdem die Truppe von Trainer Patrick Anstett nach vier Spieltagen mit einem Torverhältnis von 0:16 punktlos das Tabellenende der Verbandsligatabelle zierte. "Es war von Anfang an klar, dass es keine einfachen Mannschaften in der Liga gibt", sagt SCP-Coach Adnan Sijaric wohlwissend.

Die Sandgruben-Elf behielt einen kühlen Kopf, gewann das Duell gegen Aufsteiger SV Bühlertal mit 1:0, ehe die Mörscher zunächst in Radolfzell (2:2) punkten, dann den Kehler FV beim 3:3 gewaltig ins Wanken brachten. Dabei führte die Anstett-Elf gegen die Ortenauer bis in die Spielzeit, ehe der haushohe Favorit noch ausgleichen konnte. Eine gefühlte Niederlage.

Auch im Linzgau werden die Gäste mit gewetzten Messern und reichlich Selbstvertrauen erwartet. Schon mehrmals stellten die Mörscher den Sportclub in der Vergangenheit vor Probleme, auch wenn der SCP in der vergangenen Spielzeit beide Spiele gewinnen konnten. Vor dem erneuten Duell sind die Karten neu gemischt. "Mörsch ist zwar schlecht gestartet, hat aber zuletzt sehr gute Ergebnisse erzielt. Wir werden niemanden an der Tabelle messen, sondern müssen jedes Spiel mit hundertprozentigem Leistungsvermögen angehen. "

SCP-Trainer Adnan Sijaric muss in der nächsten Zeit neben seinen Langzeitverletzten Frank Stark, Levent Petruv und Stefan Zimmermann auch auf Sommerneuzugang Stefan Gavranovic verzichten. Der Bosnier musste in seine Heimat abreisen, bis die zuständigen Behörden seine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in Verbindung mit seinem Arbeitsplatz bei einem Pfullendorfer Arbeitgeber geklärt haben. Auch hinter dem Einsatz von Mittelfeld-Kreativkopf Alessandro Sautter (Oberschenkelzerrung) steht noch ein Fragenzeichen. Zurück ist dagegen Youngster Joshua Menger, der in Endingen bereits zu eine Kurz-Comeback kam und wie die zuletzt lädierten Jonas Lang und Jonas Keller wieder zum Kader zählt.
 

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