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SCP scheidet im SBFV-Pokal schon aus

Verdiente Niederlage auf der Mettnau

SBFV-Pokal, 1. Runde: FC 03 Radolfzell - SC Pfullendorf 4:3 (3:1)

Bereits in der ersten Runde des SBFV-Pokals musste der SC Pfullendorf die Segel streichen. Nach schwacher Darbietung unterlagen die Linzgauer beim FC 03 Radolfzell mit 3:4.

Der SCP war zu Beginn die aktivere Mannschaft, dominierte das Spiel, ohne jedoch wirklich bei der Sache zu sein. So hatten die Linzgauer, die mental nicht wirklich auf der Höhe schienen, bereits nach fünf Minuten die Riesenchance zum Führungstreffer. Nach Keller-Flanke verzog jedoch Luca Gruler aus aussichtsreicher Position.

Konsequent nutzten dagegen die Hausherren die sich bietenden Chancen. Beim 1:0 von Robin Niedhardt profitierten die Gastgeber von einem Stellungsfehler, so dass der Radolfzeller Angreifer vor SCP-Schlussmann Willibald wenig Mühe hatte. Aber es kam für die Rot-Weißen noch dicker, als nach einer Hereingabe von Stricker Tobias Krüger am langen Pfosten einschoss. Wieder wirkte die SCP-Hintermannschaft alles andere als hieb- und sattelfest (27.).
Kurz geschockt suchte die Pfullendorfer Elf ihr Heil nun wieder selbst in der Offensive. Nachdem Radolfzells Schlussmann Tkacz einen Schuss von Gruler nicht festhalten konnte, staubte Daniel Abdulahad am langen Pfosten ab (30.).

Gerade als die Linzgauer besser in die Partie fanden, profitierte die Heimelf erneut von einem kapitalen Abwehrschnitzer im Defensivverbund der Gäste. Einen Schuss von Krüger konnte Willibald noch entschärfen, beim Nachschuss von Aichem wirkte der SCP-Goalie dann aber auch von seinen Vorderleuten sträflich allein gelassen - 3:1.

Zur Pause reagierte SCP-Co Josef Hatzing, der erneut Marco Konrad vertrat, mit einem Doppelwechsel. Wirklich besser wurde das Pfullendorfer Spiel zunächst aber nicht. Eine weitere Unachtsamkeit nutzten die Mettnauer gar zum 4:1, als nach einer Freistoßflanke von Niedhardt Moritz Hlavacek unbedrängt einköpfen konnte (53.).

Ein Ruck ging erst nach dem 4:2 durch die Pfullendorfer Elf. Nach einem Angriff über rechts entwischte Luca Gruler der Radolfzeller Defensivreihe und bewahrte auch vor Tkacz die Nerven (58.). Nun hatte die Pfullendorfer Aufholjagd begonnen. Mit dem Ende der regulären Spielzeit traf der eingewechselte Huber zum 4:3. Der Ausgleich lag zwar noch in der Luft, fiel aber nicht mehr. Der aber wäre aufgrund der schwachen Vorstellung der Linzgauer in den ersten 75 Minuten auch nicht verdient gewesen. Darüber waren sich beide Seiten nach Spielschluss einig.

SC Pfullendorf: 1 Willibald - 12 Zimmermann (57. 11 Erdem), 5 S. Steinhauser, 2 Kahl, 20 Behr - 8 Fischer (46. 15 Marena) - 7 Gruler, 6 Keller (75. 17 Huber), 8 A. Sautter, 16 Abdulahad (46. 20 Stark) - 9 Stützle

Tore: 1:0 (22.) Niedhardt, 2:0 (27.) Krüger, 2:1 (30.) Abdulahad, 3:1 (35.) Aichem, 4:1 (53.) Hlavacek, 4:2 (69.) Gruler, 4:3 (89.) Huber. – SR: Renner (Meßkirch) – Z: 245.

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