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SCP feiert 2:0-Heimsieg

Arbeitssieg gegen den FC Waldkirch

Der SC Pfullendorf lebt noch: Am Samstagnachmittag gewann die Konrad-Elf mit 2:0 (0:0) gegen den FC Waldkirch. Gegen harmlose Gäste konnte der Sportclub somit seine ersten drei Zähler nach der Winterpause holen.

Bereits nach 27 Sekunden hätte Esref Su den SCP in Führung bringen müssen: Nachdem er sich durch den Sechzehner dribbelte, tauchte er frei vor Waldkirchs Keeper Lindl auf, scheiterte jedoch am Schlussmann. Der SCP machte im Anschluss das Spiel. Die Gäste verteidigten mit ihrer Fünferkette tief. Nachdem sich Joshua Menger auf dem Flügel durchsetzen konnte, flankte er auf Mustafa Akgün, dessen Direktabnahme ging jedoch neben das Tor (16.). Eine weitere Gelegenheit bot sich für Akgün in Minute 26, als sein Freistoß aus gut 25 Metern nur knapp neben den Kasten ging. Von Waldkirch war offensiv so gut wie Nichts zu sehen. Die einzige Gelegenheit hatte Sandro Rautenberg, als sein Schuss aus spitzem Winkel ans Außennetz ging (36.). Für die Pfullendorfer Führung hätte dann beinahe Waldkirchs Simon Schultis gesorgt, als er eine Waldraff-Flanke an den eigenen Pfosten köpfte (43.).

Nach der Halbzeit drängten die Pfullendorfer sofort auf die Führung. Nach einer Sautter-Ecke landete der Rebound bei Esref Su, der jedoch aus aussichtsreicher Position verzog (46.). Nur eine Minute später fiel dann die Führung: Luca Gruler legte Caltabianos langen Ball quer auf Mustafa Akgün, der den Ball überlegt aus zwölf Metern ins Tor einschob. In Minute 51 fiel beinahe das 2:0, als Lindl Akgüns Schuss flutschen ließ, ehe er sich gerade noch so den Ball vor der Linie schnappte (51.). Die Gäste blieben offensiv harmlos und übten keinerlei Druck auf die SCP-Abwehr aus. In Minute 70 fiel dann das verdiente 2:0: Sautter hob den Ball hoch in den Sechzehner, Samuel Fischer behauptete den Ball stark und hämmerte das Leder aus acht Metern an die Unterkante der Latte, ehe der Ball im Netz landete. In der ersten Minute der Nachspielzeit hätten die Rot-Weißen noch das 3:0 erzielen müssen: Nachdem Stützle der Abwehr davonsprintete und auf Akgün querlegte, hatte dieser alle Zeit der Welt, scheiterte aber am starken Lindl. Den Abpraller holte sich Sautter, der aber ebenfalls am FCW-Keeper scheiterte. So blieb es beim 2:0, das in der Höhe auch gerecht war.


Stimmen zum Spiel:


Marco Konrad, Trainer SC Pfullendorf: „Das war ein verdienter Sieg. Wir haben das Spiel gut kontrolliert und waren präsent. Wir hatten eine hohe Bereitschaft im Zweikampf. Wir haben trotz der schwierigen Verhältnisse guten Fußball gespielt. Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Durch den Sieg konnten wir Waldkirch auf Distanz halten.“


Daniel Kreisl, Trainer FC Waldkirch: „Der Sieg für Pfullendorf war gar nicht unverdient. Mich wurmt die Art und Weise, wie die Gegentore zustande gekommen sind. Die Enttäuschung auf unserer Seite ist da. Das waren schwierige Verhältnisse, aber Pfullendorf war einen Tick besser. Wir haben nach vorne zu wenig gezeigt. Das war weit entfernt von dem, was wir in den letzten Wochen gezeigt haben.“


SC Pfullendorf: 1 Willibald – 33 Waldraff, 13 Lang, 32 Caltabiano, 15 Marena – 8 Fischer – 22 Menger (85. 11 Erdem), 7 Gruler, 37 Sautter, 29 Su (72. 9 Stützle) – 23 Akgün


FC Waldkirch: 1 Lindl – 15 Rieger, 27 Schultis, 8 Müller, 7 Armbruster, 6 Zengerle (57. 18 Pepe) – 11 Disch (79. 20 Nunez-Azevedo), 26 Hug – 25 Baumer – 16 Frassica (68. 30 Hottong), 29 Rautenberg (57. 9 Tischer)



Tore: 1:0 (47.) Akgün, 2:0 (70.) Fischer - SR: Hamidi (Rastatt) – Z: 230

 

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