SCP Elternbrief 2021

Liebe Eltern,

über viele Jahre haben wir gelernt, welchen Einfluss die Eltern auf die fußballerische Entwicklung ihrer Kinder haben. Sie können den Spaß und die Motivation ihres Kindes am Fußballspielen nachhaltig fördern, damit es über viele Jahre mit Begeisterung sportlich aktiv ist.

Wir als Verein stellen uns der großen Herausforderung, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen im Bereich Fußball auszubilden. Qualifizierte Trainer und Betreuer übernehmen die Ausbildung. Ihre Weiterbildung hat bei uns im Verein höchste Priorität.

Fußballplätze dienen nicht nur der sportlichen Ausbildung, sondern sind auch soziale Lernfelder. Deshalb sind auch Erziehungswerte gefragt. Dazu gehören Toleranz, Fairplay, Respekt, Rücksichtnahme und ein friedliches Miteinander. Seien Sie Ihren Kindern ein Vorbild.

Dennoch verfolgen wir als Fußballverein vorrangig sportliche Ziele. Dies bedeutet, dass wir uns von den Bambinis bis zu den D2-Junioren (U12) dem Breitensport widmen und ab den D1-Junioren (U13) der Leistungssport im Vordergrund steht.

Wir verfolgen deshalb das Ziel möglichst alle aufstiegsrelevanten Mannschaften in höheren Klassen zu finden. Wir möchten den SC Pfullendorf für möglichst viele Spieler und Talente aus Pfullendorf und der näheren Region interessant machen, so dass wir mit entsprechender qualitativ hochwertiger Ausbildung mehr Erfolg haben. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, muss eine gesamtheitliche Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Trainern, Eltern und Funktionären erzielt werden.

Bei Kleinfeldmannschaften im Bereich der Bambinis bis zur U11 bzw. U12 wollen wir vermeiden, erfolgsorientiert zu trainieren, um die Kinder nicht zu überfordern. Sieg oder Niederlage ist bei Kindern schnell vergessen, aber die Freude am Fußballspielen bleibt. Wir wollen also in diesem Bereich keinen Erfolgsdruck ausüben, denn dieser kann bei der persönlichen Entwicklung hinderlich oder sogar schädlich sein.

Deshalb können Sie als Elternteil Wichtiges hierzu beitragen. Sie sollten auch abwägen, ob sich dies mit ihren Wünschen, Vorstellungen und Möglichkeiten vereinbaren lässt.

Um uns die Zusammenarbeit zu erleichtern, haben wir folgende Regeln aufgestellt, die es von allen Seiten zu beachten gilt:

  • Eltern unterstützen die sportliche Förderung der Kinder und Jugendlichen und versuchen sie in Einklang mit der schulischen oder beruflichen Ausbildung ihres Kindes zu bringen.
  • Eltern sind Fans, halten sich aber immer an den Fair-Play-Gedanken und akzeptieren grundsätzlich Entscheidungen der Schiedsrichter.
  • Der Austausch der Eltern mit den Trainern und Verantwortlichen ist dem SCP sehr wichtig. Sportliche und mannschaftsinterne Maßnahmen liegen jedoch ausschließlich im Verantwortungsbereich der Trainer. Die Teilnahme am Wettkampf bestimmt der Trainer. Es gibt weder Auflaufgarantien noch eine garantierte Spielzeit. Kadereinteilungen werden von den Trainern in Verbindung mit dem Jugendkoordinator und dem Jugendleiter vorgenommen.
  • Eltern geben Rückmeldung an die Trainer, wenn Ihre Kinder schulische Probleme haben.
  • Der SCP ist im Besitz des Gütesiegels „Jugendfreundlicher Verein“, das von der Stadt Pfullendorf verliehen wurde. Daher wird im aktiven und direkten Umgang mit der Mannschaft bei Spiel und Training auf Alkohol, Nikotin oder andere Suchtmittel verzichtet.
  • Konflikte werden in persönlichen Gesprächen mit den Trainern geklärt. Die geschieht jedoch nicht beim Spiel oder Training. Um Emotionen wieder etwas herunterzufahren, sollte dieses Gespräch ein paar Tage später in den Räumen der Geschäftsstelle oder der Trainerkabine stattfinden.
  • Eltern unterstützen Ihr Kind und die gesamte Mannschaft. Sie organisieren sich zu Auswärtsfahrten und unterstützen den Verein bei Veranstaltungen.
  • Eltern dürfen die Mannschaft auch gerne anfeuern. Taktische Anweisungen sind Aufgabe der Trainer. Sportliche Entscheidungen der Trainer werden akzeptiert und respektiert. Auch das Spielfeld ist für Eltern absolut tabu.
  • Der SC Pfullendorf steht zu seinen Jugendtrainern und ist stolz auf sie. Deshalb sollten auch Sie den Trainern vertrauen und ihre Anordnungen nicht kritisieren.

Helfen Sie mit, dass unser „Fußball“ das bleibt was er ist, nämlich die schönste Nebensache der Welt.

Auf eine gemeinsame sportliche Zukunft freuen wir uns.

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