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In Stegen wird eine Reaktion erwartet

Wunden lecken beim Aufsteiger

Verbandsliga Südbaden, 2. Spieltag: FSV Rot-Weiß Stegen - SC Pfullendorf

Ganz schnell wurde der SC Pfullendorf nach dem geglückten Saisonstart in der Verbandsliga wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Nach dem Pokalaus am Mittwochabend beim FC Radolfzell herrschte im Pfullendorfer Lager neben Frust auch Enttäuschung. Zu gravierend die Kollektivfehler der Linzgauer, die die Mettnauer an diesem Abend eiskalt bestraften.

Im Ligaalltag geht es für die Rot-Weißen am Sonntag mit einem Auswärtsspiel in Stegen weiter. Einem kleinen Dorf in der Nähe von Kirchzarten liegend. Wie die TuS Oppenau am ersten Spieltag ein Mitaufsteiger in die Verbandsliga, für den nur den Klassenverbleib im südbadischen Oberhaus zählt.

Einen ähnliche Naivität und Sorglosigkeit wie beim Pokalaus darf die Elf von Trainer Marco Konrad, der am Freitag das Abschlusstraining wieder leitet, aber erneut nicht an den Tag legen. Auch der Pfullendorfer Chefcoach dürfte nach seiner Abwesenheit auf die Erkenntnisse seines Assistenztrainers Josef Hatzing bauen, der am Mittwoch nach der Niederlage die "Einstellungsfrage" stellte. "Wir waren die ersten 75 Minuten gar nicht auf dem Spielfeld. Das waren zu viele individuelle Fehler", zog Hatzing ein deutliches Fazit. Hierüber hält Co-Trainer Hatzing eine detaillierte Aufarbeitung mit Bildmaterial unumgänglich.

Chance zur Besserung besteht am Sonntagmittag im Breisgau, "mit einer dementsprechenden Einstellungsänderung", wie es Hatzing formuliert. "Das wird wieder ein anderes Spiel. Ich gehe davon aus, dass wir dort wieder das Spiel machen müssen." Zählen kann der SCP dabei wieder auf einige Urlauber, die zuletzt schmerzlich vermisst wurden.

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