Im Dienste der Juniorenausbildung - Wieser bereits im 7. Jahr beim SCP

Im Dienste der Juniorenausbildung - Wieser bereits im 7. Jahr beim SCP

Im Dienste der Juniorenausbildung - Wieser bereits im 7. Jahr beim SCP Sechs Jahre ist es nun her, als Daniel Wieser durch seinen Entdecker Jörg Goldmann zum SC Pfullendorf kam. Der 31-Jährige und frisch gebackene A-Lizenz-Inhaber wird auch in der kommenden Saison das Kommando bei den A-Junioren des SCP übernehmen.




Bild und Bericht von Stefan Lösch



Daniel Wieser, der für ein weiteres Jahr zugesagt hat, sieht sich selbst nicht nur als reiner Trainer. Vielmehr ist er der Auffassung, dass die reine Ausbildung im fußballerischen Bereich nur etwa 50% einnimmt. „Ich bin nicht nur der Lehrmeister der hochtalentierten Jungs, sondern auch oftmals die Bezugsperson in anderen Dingen.“




Wieser begann seine Trainertätigkeit 1999 als 18-jähriger beim VfR Engen in der F-Jugend.

Er bewies damals schon seinen Blick für talentierte Fußballer, denn er förderte keinen geringeren als den heutigen Bundesligaprofi des SC Freiburg Oliver Sorg. „Ich sah mich damals nicht als Trainer, sondern durch mein eigenes Alter sah ich diesen kleinen Fußballer eher als kleinen Bruder den ich nie hatte.“



Anschließend ging es Stück für Stück bei der damaligen Spielgemeinschaft Engen / Welschingen von den E- Junioren bis zu den B-Junioren nach oben.

Seinem damaliger Trainer und Ex-Profi Jörg Goldmann entging sein Talent nicht und nahm ihn unter seine Fittiche. 2005 übernahm er die Hegau / Bodensee Fußballschule von seinem Mentor, bei der er zuvor als Trainer agierte.



Auf anraten von Jörg Goldmann, ging er in der Saison 2006/2007 zum SC Pfullendorf und übernahm dort die U13. Sein Können blieb auch diesen nicht verborgen. Im darauf folgenden Jahr beauftragten die SCP-Verantwortlichen den Senkrechtstarter bereits mit der U16 und nach nur einem Jahr ging es die Treppe erneut zur U17 nach oben. In den darauf folgenden drei Jahren sammelte er mit den B-Junioren Titel um Titel. In dieser Zeit fand das Pfullendorfer Eigengewächs Sinan Gümüs sogar den Weg in die Talentschmiede des VfB Stuttgart (S. Gümüs: „Ihm habe ich viel zu verdanken, da er mich immer unterstützt und an mich geglaubt hat.“).

„Titel sind sekundär – primär ist, dass die Spieler am Ende ihrer Juniorenzeit im oberen Amateurbereich oder sogar im Profifußball ankommen. Und wenn nicht, sind es jene zielstrebige Menschen die ihre Leben meistern werden.“



Nun steht Wieser bereits im zweiten Jahr beim Flagschiff der Junioren des SCP als Cheftrainer auf der Kommandobrücke. Nach dem letztjährigen Aufstieg in die EnBW A-Junioren Oberliga BW möchte der Übungsleiter sein Team weiterentwickeln, um sich in der Oberliga etablieren zu können.


„Ich habe dem SC Pfullendorf sehr viel zu verdanken, da die Verantwortlichen wie beispielsweise ein Hubert Blum immer Vertrauen zu mir hatten. In unzähligen Gesprächen mit meinem damaligen Chef Walter Schneck habe ebenfalls sehr viel dazu lernen dürfen. Meine fußballerische Zukunft ist als Trainer bei der U19 die Saison 2012/2013 zu bestreiten.“

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