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Nun zählt's wieder für den SC Pfullendorf

Konrad-Elf erwartet den FC Rot-Weiß Salem

Landesliga Südbaden, 17. Spieltag: SC Pfullendorf - FC Rot-Weiß Salem

Gut dreieinhalb Monate liegen hinter dem SCP seit dem letzten Landesliga-Punktspiel gegen die SG Dettingen-Dingelsdorf (2:1). Zum Start in die Frühjahrsrunde empfangen die Linzgauer am Samstag (14.30 Uhr) den FC Rot-Weiß Salem zum Heimspiel. Die Partie gegen die Schlossseekicker findet auf dem Kunstrasenplatz im Tiefental statt, da der Platz in der Geberit-Arena bis zu Wochenbeginn von Schneemassen bedeckt war und noch geschont werden soll.

Die Vorbereitung  der Rot-Weißen verlief mit Höhen und Tiefen. Während die Bezirksligisten Sportfreunde Hundersingen (6:1), FV Biberach (2:1) und Anadolu Radolfzell (2:0) ohne Mühe geschlagen wurden, setzte es in den Testspielen gegen die württembergischen Landesligisten VfB Friedrichshafen (2:6) und FV Ravensburg II (0:7) teils empfindliche Niederlagen. Die Vorbereitungspartien bei den Verbandsliga-Clubs FC Albstadt (1:1) und Rielasingen-Arlen (1:2) hingegen machten wieder Hoffnung. 

Das aber ist am Samstag alles nur Makulaktur, dann zählt's wieder in der Landesliga. Zum Start erwartet die Konrad-Elf auf dem heimischen Kunstgrün den abstiegsbedrohten FC Rot-Weiß Salem, der in der Winterpause einen Trainerwechsel hinter sich hatte, nachdem RWS-Coach Michael Krause nach dem letzten Hinrundenauftritt gegen Furtwangen (0:3) hinwarf, um dann zwei Tage später beim Kreisligisten Oberteuringen anzuheueren. Wochen zuvor war Salems Stammtorhüter Bahadir Livgökmen nach Querelen mit Krause als Cheftrainer zu Ligakonkurrent SC Markdorf gewechselt. Krauses Job am Schlosssee hat indes in der Winterpause Ingo Martin übernommen, der zuvor die A-Junioren des VfB Friedrichshafen betreute. Martins Einschätzung vor dem Rückrundenstart: "Wir können noch unser Ziel Klassenerhalt erreichen, denn wir stehen auf einem Nichtabstiegsplatz." Seine Pflichtspielpremiere für Rot-Weiß geht er gelassen an: "Das ist ein Spiel, in dem wir nichts zu  verlieren haben. Der Druck liegt ganz klar beim Gastgeber."

Pfullendorfs Cheftrainer Marco Konrad ist indes froh, dass es nach der langen Pause endlich wieder los und um Punkte geht. Angesichts der schwierigen Trainingsbedingungen, macht sich der SCP-Übungsleiter in Sachen Kraft keine Sorgen, "die haben wir", sagt er schmunzelnd.
"Personell sind wir auf einem sehr guten Weg", sagt Konrad, der dabei vor allem die Integration der zwei Winterneuzugänge Mustafa Akgün (FC Bad Dürrheim) und dem Brasilianer Natan Fagundes da Silva anspricht. Ebenfalls als Neuzgang betrachtet Konrad Sandro Caltabiano, der bereits im Sommer vom VfB Friedrichshafen ins Tiefental zurückkehrte, aufgrund einer Meniskusverletzung aber die komplette Hinrunde verpasste. Auch auf einem guten Weg befindet sich Eigengewächs Kai Sautter, der nach einem Kreuzbandriss anderthalb Jahre aussetzte und sich nun allmählich wieder dem Wettkampfmodus nähert. Ansonsten meldet Marco Konrad "alle Mann an Bord."

Salem bezeichnet Konrad als "kampfstarke Mannschaft", die momentan knapp vor den Abstiegsrängen steht. "Sie werden hochmotiviert nach Pfullendorf fahren", ist sich Konrad sicher. Das aber sind die Hausherren, die die Landesligameisterschaft und den damit verbundenen Wiederaufsteig in die Verbandsliga anstreben, auch.

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